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Wednesday, May 16, 2012

das fest


Es ist einfach zuviel zu tun. Mehr als 90 Gäste am Samstag. Das Orgelkonzert vorbereiten, die Gästebegrüssung, das bunte Programm am Abend. Den Sekt besorgen. Die Organisten zu den Stücken befragen. Wer kommt wann an? Heute abend schon die erste Freundin die aus Hamburg kommt, morgen meine Eltern, Freunde. Hier Linsen mit Spätzle essen, am Freitag Maultaschen. Das Wetter spielt nicht richtig mit. Es ist kalt und regnet immer wieder..., aber alles wird wunderbar werden!

Monday, May 7, 2012

ein Blick

Apriltag mit Regengüssen und dampfender Sonne. Viele Rosen gehen noch ein, einige blühen schon: Baron Girod de l´Ain, Rose de Resht, Christopher Marlowe. Die Schwertlilie blüht auch. Die neuen Goldfische wagen sich langsam hervor, aber sobals wir näher kommen flüchten sie unter das Pflanzgefäss. Das Shirt-Aussuchen für den Chor hat nun so viele Stunden gedauert, so viele Varianten erfordert und noch mmer sind nicht alle zufrieden, ich suche jetzt einfach eine Mischung aus die mir gefällt und bestelle morgen. So gefällt es wenigstens mir und einigen entscheidenden Leuten... jetzt lese ich meinen fürchterlichen Roman weiter.  Gute Nacht.

Thursday, May 3, 2012

in der sonne

Kalte Sonne auf einem schwarz-weiss-Foto. So ähnlich ist es hier gerade. Kann noch bis Montag ein paar freie Tage geniessen. In der Wohnung unter uns wird heftig gebohrt und gehämmert. Gleich muss ich rüber in den T-Shirt-Laden um Probeshirts für den Chor zu holen. Die Größen sollten schon stimmen. Nun brauche ich noch Vorlagen für die Bedruckung. Auf die pinken und orangenen Shirts kommen Violin- oder Bassschlüssel, Noten oder Notenzeichen. Wieder einmal ein Kompromiss, aber es könnte gut aussehen. Für das Festival in Saarbrücken muss die Beleuchtung bestimmt werden, aber darum muss ich mich Gott sei Dank nicht kümmern. Wir fahren alle zusamen mit dem Bus. Hotel ist bestellt. Auftritt ist am Samstag beim zweiten Konzert als zweiter Chor. Ideal. Die Choreographien stimmen und wir haben noch ein paar Proben um alles perfekt zu machen. Die Texte sitzen auch einigermaßen. Es ist ganz erstaunlich wie weit wir schon gekommen sind. Ich kann mich noch gut an die vorherigen Programme erinnern bei denen es bis zum Schluss immer wieder gehapert hat.

Monday, April 9, 2012

feiertag

den halben tag damit verbracht die böden zu wischen. einmal im jahr die kalkige lauge aufbringen bedeutet; zimmer leerräumen, teppiche und kuhfell zusammenlegen, stehlampen und tische, stühle und anderen krimskrams verstauen. staubsaugen. und wenn alles wieder getrocknet ist, muss alles wieder zurück an seinen platz. jetzt riecht es überall nach dem putzmittel und die fenster müssen geschlossen bleiben weil es regnet. A spielt das agnus dei aus der h-moll-messe auf der orgel. ich lese einen englischen krimi von peter james. heute abend noch zu jon und dieter. hätte viel mehr lust auf einen faulen abend. die neuen goldfische haben sich immer noch unter dem pflanzkorb versteckt. wahrscheinlich ist auch das wasser noch zu kalt. die neue seerose wächst aber schon und die sumpfdotterblume blüht tapfer gelb gegen das grau überall. es sind noch mehr pflanzen erfroren als gedacht. nächsten samstag werde ich auf dem markt ersatz beschaffen. eine klebsame habe ich bestellt. von den orangenblüten versuche ich stecklinge zu machen, die beiden großen pflanzen scheinen auch einzugehen. also eher triste stimmung und morgen beginnt wieder eine arbeitswoche....

Saturday, April 7, 2012

Samstag

Gestern abend eine wirklich grandiose Aufführung der h-moll Messe von Bach. Die Stuttgarter Kantorei  (90 Sänger) so gut wie nie. Laut und leise, schnell und langsam. Perfekt ausgewogen. Das Orchester, die Solisten. Wunderbar. Während ich dies schreibe spielt A das Agnus Dei auf der Orgel und die Sonne bricht durch die grauen Wolken.
Danach gab es zu viel von dem guten Riesling und mein Schädel dröhnt, dabei ist heute Abend das große Fest und ich muss singen. Nachher noch zu einer letzten Probe zu Marius. Es sind ja nur zwei Lieder....

Sunday, March 25, 2012

am morgen

A spielt Orgel; Händel, Grieg, Bach. Die Sonne strömt durch die Räume mit warmem Glanz. Ich suche nach neuen Pflanzen für den Balkon. Werde es noch einmal mit pittosporum tobira nana versuchen. Die Choysien sind wohl eingegangen, neue nicht lieferbar. Leere Töpfe stapeln sich auf der Schattenseite des Balkons. Die müssen dann alle runter in den Keller. Es blüht wenig, nur ein paar verirrte Hornveilchen und andere in den Kaliber. Tageetes haben sich selbst ausgesät, nicht erfroren. Bin angeschlagen, der Schnupfen geht mal wieder nicht weg. Vielleicht doch eine Allergie. Keine Lust das untersuchen zu lassen. Der Bart spriesst, da werde ich morgen früh viel zu tun haben. Viele Zusagen für unser Fest. Es werden wohl doch knapp 80 Personen. Herrlich. Jetzt wieder raus, die Hände im Dreck und dann einen Becher Kaffee, auf den frisch renovierten Gartenmöbeln. Text lernen. Roter Mohn.

Tuesday, March 20, 2012

dienstag

Heute abend gehts ins Kino: "Shame" mit Michael Fassbender. Mal sehen, die Kritiken waren eher gemischt, aber der Mann ist sehr erotisch. Morgen in die Oper "Luisa Miller" von Verdi. Auch da eher gemischte Kritiken. Nur billig an Karten gekommen, weil die Vorstellung so schlecht gebucht ist. Die Handlung scheint ziemlich verwirrend. Hab noch schnell versucht mir das anzulesen. Basiert auf Kabale und Liebe von Schiller, das ich auch nie gelesen oder gesehen habe. Schiller ist nicht so mein Fall. 

Der Frühling macht einen neuen Anlauf. Die Rosen wollen es jetzt wissen und treiben aus. Am Wochenende die Balkonmöbel abgeschliffen und lasiert und das Fass restauriert. Es hat jetzt einen Plastikeinsatz und wartet auf neue Fische. Eine neue Seerose muss auch her. Kaum Amselgesang, die sterben hier alle an irgendeiner Krankheit. Es soll Jahre dauern, bis der Rest immun ist. Immerhin gibt es so auf dem Balkon keine Verwüstungen und vielleicht trauen sich auch die Meisen endlich ein Nest zu bauen.

Friday, March 16, 2012

A Clockwork Orange

Anthony Burgess - Uhrwerk Orange

Heute Karten für die nächste Premiere im Theater der Altstadt besorgt. Den Roman muss ich vorher noch einmal lesen. Es ist schon viele Jahre her, 30?

Zum Inhalt:
Nur ein kleines bisschen Horrorshow...
Gewalt macht Spaß!, meint der vierzehnjährige Alex, der mit seiner Bande, den „Droogs“ durch die Straßen einer Großstadt der Zukunft zieht. Sie stehlen, prügeln, vergewaltigen, killen. Nacht für Nacht brechen sie auf zum „Tollschocken“ wie sie die Gewaltexzesse in ihrer Slangsprache, dem „Nadsat“, nennen. Wenn Alex die Neunte des großen „Ludwig Van“, vierter Satz hört, stellt er sich vor, wie er in Gesichter tritt und Frauen schändet.
Eines Tages wird Alex von seinen Droogs verraten und landet im Gefängnis. Er stellt sich als Versuchsobjekt für ein neues Rehabilitationsprogramm für Schwerverbrecher, der „Ludovico-Technik“, zur Verfügung. Im Rahmen einer zweiwöchigen Behandlung wird er durch Gewaltvideos konditioniert. Mittels Gehirnwäsche wird er zu einer programmierten Maschine, einer Aufzieh-(Clockwork-) Orange, die nur noch Gutes tun kann, umgemodelt. Als Belohnung für die staatlich gelenkte Umerziehung winkt die Freiheit.
Die Regierung jubelt, das Verbrechen scheint besiegt. Doch das Gute ist damit nicht eingetreten.
Wie hoch ist der Preis für die Schaffung von Frieden? Was ist der Friede wert, wenn sich der Mensch nicht mit seinem freien Willen dafür entscheiden kann? Ist diesem erzwungenen Frieden Gewalt, zu der sich der Mensch bewusst entschieden hat, vorzuziehen?
Anthony Burgess bedient sich der Methode der Science Fiction, um diese Fragen zu verschärfen. Er erweitert die „therapeutische“ Gewaltausübung vom Körper auf die Psyche. Die Folgen sind fatal...

grün

der Frühling ist ausgebrochen. 20,8° C Grad! Die Türen offen, die Sonne überall. Die Rosen beginnen zu spriessen. Meine Noten sind endlich gekommen. 9 Euro für zwei kopierte Seiten. Eigentlich eine Frechheit, aber ich bin froh, dass ich sie endlich habe. Oscar Strauß. Warum soll eine Frau keine Verhältnis haben.

Saturday, February 25, 2012

Sonnabend

Eine Umarmung am Morgen. Anscheinend unter der Dusche. Bis halb elf geschlafen, die Zeitung nach oben geholt, viel Kaffee, ein Frühstücksei, A übt Orgel für den Gottesdienst morgen, die Sonne taucht die Wohnung in grelles weiß, Einkaufszettel schreiben denn der Kühlschrank ist leer. 
Der neue Italiener an der Straßenecke ist nicht mehr so billig und heimelig, hat aber gutes Essen. Kein eiskalter Orvieto mehr auf der Karte.

Friday, February 24, 2012

die woche

ein photo über freundschaft und nähe.

15° Grad, richtig frühlingshaft, aber dem Wetter ist nicht zu trauen. Noch nie ist auf dem balcon6 so viel zerstört worden. das fass mit den goldfischen und das seerosengefäß sind vom frost zerborsten. die meisten rosen sehen aus als wenn sie entweder ebenfalls erforen oder vertrocknet wären. beginne kräftig zu giessen, das geht sogar im t-shirt. jetzt steht grade die balkontür weit offen und lässt die herrliche luft herein. die woche war fürchterlich, brauche schlaf, schlaf und schlaf.
die bestellten noten sind noch immer nicht gekommen. langsam wird es knapp wenn ich das noch zu dem einen geburtstag singen will. immerhin war die normale chorprobe schön, obwohl wir etwas wegen einiger scharf-herber stimmen unternehmen müssen. zumindest sollten die kein schlaflied singen dürfen.
sonntag gehts zum wintergrillen. waren jetzt ein paar jahre nicht dabei. wird sicher unterhaltsam. mittwoch premiere von nathan der weise. etwas zwiespältig jetzt im nachhinein. kann aber nicht sagen warum. jetzt ist der kaffee fertig. weiter im text.

Friday, September 19, 2008

Konzert


Nächste Woche gibt Merav ein Konzert im Marmorsaal beim Teehaus. Wir freuen uns schon sehr. Merav und Moshe haben wir letztes Jahr bei einem Freund kennen gelernt. Die beiden sind vor ein paar Jahren mit den drei Kindern aus Israel nach Ulm gekommen und Merav hofft hier in Europa Karriere an der Oper machen zu können. Israel scheint einfach zu klein zu sein! Mit der Stimme, dieser Ausstrahlung und diesem Aussehen, dürfte das eigentlich kein Problem sein....

Friday, September 12, 2008

nun aber



...was tun. es ist freitag und mein wochenende beginnt mittags. viel gelacht im büro. den betriebsausflug geplant, die neuen balkonmöbel bewundert und sie nicht ausprobiert weil es regnet. mich von den damen verabschiedet und klatschnass zuhause angekommen.
der balkon sieht schrecklich aus und ich sollte waschen und bügeln. keine putzfrau, aber eine riesige wohnung. heute abend wird wohl wieder musik gemacht und morgen geputzt und eingekauft. sonntag...., oh je die texte!

Thursday, September 11, 2008

Musikalischer Abend



...frisch von der Chorprobe zurück. Nur Spaniens Gitarren geübt. Die Choreographie klappt nun auch ohne Text in der Hand und der Chorklang leidet nur wenig. Dieses Lied wird dann hoffentlich klappen! Andreas hat die Orgelversion der Holberg-Suite von Edward Grieg bekommen und probiert gerade herum. Es ist schon etwas spät, aber er bemüht sich nicht zu laut zu sein. Normalerweise hört man die Orgel bis in den dritten Stock, aber nur sanft und schön. Die Balkontüren dürfen wir nicht öffnen, sonst gibt es ein Straßenkonzert.....

Friday, September 5, 2008

fin de semaine




...der sommer scheint wirklich vorüber zu sein. jeden tag wird es ein wenig kälter und grauer. aber das ist jammern auf hohem niveau.... laufe noch immer in shorts rum und lasse die beine bräunen... nach endlosen wochen endlich wieder eine gesangsstunde bei salomé. es war herrlich, auch wenn wir immer noch am belsazar werkeln. durch die op lässt sich meine stimme aber tatsächlich viel leichter steuern. auch die chorprobe gestern klappte gut. unsere sonderproben-termine stehen fest. alles läuft in den richtigen bahnen. habe lange mit gerd über die richtige beleuchtung beim konzert in frankfurt gesprochen. was machen wir mit den langen gitterstäben, die das gefängnis im iran (oder sonstwo) darstellen sollen? montag war präsidiumssitzung. auch harmonisch. werden wir ein verein? ein endloses thema und es wird weitere treffen brauchen. wir lassen uns im november wiederwählen (wenn sie es denn wollen) und also noch ein weiteres jahr dranhängen. komisch dass man so schwer davon lassen kann.... etwas aus der hand geben, nicht mehr gestalten können, in die zweite reihe treten.... dabei gäb es dann keine endlosen sitzungen mehr, keine abende mit frustrierenden problemen...

Saturday, August 9, 2008

samedi


schlecht geschlafen. bin um halb sechs aufgestanden, habe ein wenig olympia gesehen, dann wieder ins bett und bis neun geschlafen. der kaffee hat mich auch nicht wirklich geweckt. aber immerhin eine gelegenheit die texte für unser programm zu lernen. drei stücke laufen über das capella-programm, das hilft natürlich sehr. ich bin wirklich gespannt wie das programm ankommen wird. die erste hälfte ist richtig düster mit der gefängnisszene in arabien, den deutschen neo-nazis und den russischen skins. danach kommt dann die kurve zum komischen (spanien, niederlande, usa) und am schluss dann "ein ton" (one voice), grandios und kitschig! das ganze programm spielt auf der welt-klima-konferenz in kopenhagen. delegierte aus aller welt treffen sich (graue anzüge, aktentaschen, gewusel) und singen das lied vom "klimawandel" (rivers of babylon). der text behandelt tatsächlich die globale erwärmung und soll das publikum auf die falsche fährte locken. am schluss wirds dann erst schwül und schließlich schwul. jetzt ist es hoffentlich klar: die delegierten untersuchen die schwulen befindlichkeiten in aller welt: "waren sie schon einmal in singapur?" ....usw. usf.

die zwischentexte und kleinen witze stehen schon fast vollständig. jetzt heißt es für alle texte lernen, schritte einprägen und ausstrahlung, ausstrahlung, ausstrahlung...

Monday, August 4, 2008

montag


wieder ein neue woche. heute und morgen bin ich noch krank geschrieben und dann geht der alltag wieder los. es wird auch zeit. gestern war wieder agput-sitzung. endlich steht das ganze programm "globale erwärmung". zur habanera haben wir noch einmal völlig neu getextet, sehr hart, aus der sicht von neo-nazis. die programmübergänge stehen jetzt auch. im vergleich zu den vorigen programmen gibt es wieder mehr choreographie, mehr zwischenteile und mehr requisiten. hoffentlich überfordern wir den chor nicht. das ergebnis ist dann ja im oktober in frankfurt zu sehen.....

Saturday, August 2, 2008

samedi


der halbe chor war gestern zur feier von thomas´55. geburtstag. heftiger regen zwischendurch, aber dann schöne frische luft, guter wein, guter braten und herrliche stimmung. natürlich viel lästerei über abwesende. kein gesang. und dann zuviel wein... den hauptteil der unterhaltung bestritten unsere fitten radfahrer. boris und hannes wollen im september durch die lombardei radeln und jeder hatte gute ratschläge dazu.
jetzt komme ich grad vom einkaufen und treffe mich dann mit andreas in der stadt. der bucht gerade seine südafrika-reise im dezember.