er stand einfach so vor mir, redete über seine eroberung der letzten nacht. seine hände berührten erst die brusthaare an denen sein neuer liebhaber vor vielen stunden so gezerrt hatte, dass die haut noch heute nachmittag ganz gerötet war. dann glitten sie herunter, nicht ohne den nabel zu umkreisen, glitten unter den bund der shorts, legten die scham frei und ich stellte mir vor wie die fingerspitzen seine haarigen hoden berührten, an denen sich der typ von letzter nacht wohl ebenso zu schaffen gemacht hatte wie an der brust und dem nabel, in dem sich noch angetrocknete spermareste befanden, nur ein weißlicher hauch, der mich erstaunlichweise mehr erregte als die bewegungen seineer hände. michael lachte als er bemerkte wohin ich die ganze zeit starrte. wir sind nur gute freunde, aber manchmal wünschte ich.....
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Wednesday, May 2, 2012
Friday, April 13, 2012
entdeckung
Die Gleichheit
Ich weiß nicht, was ich soll; es ist mir alles ein:
Ort, Unort, Ewigkeit, Zeit, Nacht, Tag, Freud und Pein.
Ort, Unort, Ewigkeit, Zeit, Nacht, Tag, Freud und Pein.
Angelus Silesius (1624-1677)
davor
Sicherheit im Glück
Sag’ einem, der erfreut dem Glück im Schooße lieget,
Daß dessen Stille stets die Sicherheit betrüget,
Daß es uns, ehe wir es recht erkannt, verläßt;
Er höret dich nicht mehr, denn junge Hochzeitgäst’
Den Wächter, der des Nachts die Stunden rufet, hören;
Er spottet deiner Gunst und lachet deiner Lehren,
Und alle deine Wort’ entführt der schnelle Wind.
Ein Glücklicher ist taub, sowie das Glück ist blind.
Christian Wernicke (1661-1725)
Sag’ einem, der erfreut dem Glück im Schooße lieget,
Daß dessen Stille stets die Sicherheit betrüget,
Daß es uns, ehe wir es recht erkannt, verläßt;
Er höret dich nicht mehr, denn junge Hochzeitgäst’
Den Wächter, der des Nachts die Stunden rufet, hören;
Er spottet deiner Gunst und lachet deiner Lehren,
Und alle deine Wort’ entführt der schnelle Wind.
Ein Glücklicher ist taub, sowie das Glück ist blind.
Christian Wernicke (1661-1725)
Wednesday, April 11, 2012
frech !
Beherzigung
Ach, was soll der Mensch verlangen?
Ist es besser, ruhig bleiben?
Klammernd fest sich anzuhangen?
Ist es besser, sich zu treiben?
Soll er sich ein Häuschen bauen?
Soll er unter Zelten leben?
Soll er auf die Felsen trauen?
Selbst die festen Felsen beben.
Eines schickt sich nicht für alle!
Sehe jeder, wie ers treibe,
Sehe jeder, wo er bleibe,
Und wer steht, dass er nicht falle!
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
Ach, was soll der Mensch verlangen?
Ist es besser, ruhig bleiben?
Klammernd fest sich anzuhangen?
Ist es besser, sich zu treiben?
Soll er sich ein Häuschen bauen?
Soll er unter Zelten leben?
Soll er auf die Felsen trauen?
Selbst die festen Felsen beben.
Eines schickt sich nicht für alle!
Sehe jeder, wie ers treibe,
Sehe jeder, wo er bleibe,
Und wer steht, dass er nicht falle!
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
Monday, April 9, 2012
Sunday, February 26, 2012
Komposition
On the Radio
Mit wem teile ich im Alter
meine Phobien vor Selbst
Gestricktem, vor Zeichen
Trickfilmen?
meine Phobien vor Selbst
Gestricktem, vor Zeichen
Trickfilmen?
Ich stelle mir vor, mich
in den zwei Dimensionen
einer Illustrierten
zu finden, als Schnitt
Vorlage
in den zwei Dimensionen
einer Illustrierten
zu finden, als Schnitt
Vorlage
Das fühlt sich bei
Leibe nicht gut an
Leibe nicht gut an
Timo Berger (*1974)
entdeckung
Max Dauthendey
Keine Dunkelheit trägt dich aus meinem Aug’
Der Abend trägt die Dinge fort,Damit die Herzen näher zueinander rücken.
Noch die Nacht hat einen glühenden Faden, der uns leuchtet,
Keine Dunkelheit trägt dich aus meinem Aug’.
Wenn die Sonne unter den Bäumen hingeht,
Und die Nacht aus dem Gras aufsteht,
Folge ich deines Herzens brennender Spur.
O, nimm von meinen Lippen den lautlosen Schwur.
Und die Nacht aus dem Gras aufsteht,
Folge ich deines Herzens brennender Spur.
O, nimm von meinen Lippen den lautlosen Schwur.
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